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Zertifikatsprogramm "Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule" (Alte Regelung)


1. Wie ist das Zertifikatsprogramm aufgebaut?

Das Programm ist in ein Basis-, ein Erweiterungs- und ein Vertiefungsmodul untergliedert.

Aufbau des Zertifikatsprogramms "Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule"


Das Programm umfasst die fünf Themenbereiche

  • Lehren und Lernen
  • Prüfen und Bewerten
  • Evaluation und Feedback
  • Beraten lernen
  • Innovationen in Lehre und Studium entwickeln

sowie eine praxisbegleitende Beratung.

Das Programm hat einen Gesamtumfang von 200 Arbeitseinheiten (AE) und orientiert sich an dem Curriculum "Qualität der Lehre" der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd).

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2. Was ist das Basismodul (Modul I) und wie ist es aufgebaut?

Das Basismodul beschäftigt sich mit Grundfragen des Lehrens und Lernens. Im Zentrum steht die Gestaltung der studentischen Lernprozesse in Ihrer Lehre sowie im Selbststudium.

Das Basismodul umfasst 60 AE (Akademische Einheiten).

Das Basismodul beinhaltet regulär:

  1. die dreitägige Kompaktveranstaltung "Start in die Lehre" (20 AE) vor Beginn des Wintersemesters und
  2. die Veranstaltung "Hochschuldidaktische Grundlagen für Lehrende" (40 AE).

Sollte Ihnen die Teilnahme an einer dieser Veranstaltungen nicht möglich sein, können Sie sich in Ausnahmefällen ein alternatives Basismodul zusammenstellen. Bitte beachten Sie dabei, dass die Teilnahme an bestimmten Veranstaltungen verpflichtend ist (s. "Gibt es Pflichtveranstaltungen?").

Mit einem Lernbericht, in dem Sie Ihre eigene Lehrtätigkeit und die gewonnenen Lehrerfahrungen reflektieren und dokumentieren, schließen Sie dieses Modul ab und erwerben somit das Zertifikat für das Basismodul (Teilzertifikat I).

» Leitfaden für die Erstellung des Lernberichts herunterladen

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3. Was ist das Erweiterungsmodul (Modul II) und wie ist es aufgebaut?

Im Erweiterungsmodul führen Sie die im Basismodul behandelten Themen weiter. Darüber hinaus können Sie sich mit spezifischen und auch fachbezogenen Aspekten des Lehrens und Lernens näher auseinandersetzen.

Das Erweiterungsmodul umfasst 60 AE (Akademische Einheiten) und besteht aus individuell zusammen gestellten Workshops unseres Veranstaltungsangebots aus den Bereichen "Prüfen und Bewerten", "Lehren und Lernen" und einer praxisbegleitenden Beratung sowie Eigentätigkeit der Teilnehmer*innen.

Mit einem Reflexionsbericht zum Thema "Prüfungen" schließen Sie dieses Modul ab und erwerben somit das Zertifikat für das Erweiterungsmodul (Teilzertifikat II).

» Leitfaden zur Erstellung des Reflexionsberichts zum Thema "Prüfungen" herunterladen

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4. Was ist das Vertiefungsmodul (Modul III) und wie ist es aufgebaut?

Im Vertiefungsmodul haben Sie die Möglichkeit, Ihre eigenen Interessen zu vertiefen, neue Lehrkonzepte zu erarbeiten und zu erproben.

Das Vertiefungsmodul umfasst 80 AE (Akademische Einheiten).

Im Vertiefungsmodul erarbeiten Sie in Zusammenarbeit mit einem/einer Mitarbeiter*in des Bereichs Hochschuldidaktik ein innovatives Konzept für Ihre Lehre. Sie bearbeiten ein Thema eigener Wahl. Voraussetzung ist, dass das Vorhaben einen innovativen Charakter hat und einen Bezug zu Lehre und Studium hat. Das Modul umfasst die Konzeption, Durchführung, Auswertung und Reflexion des Vorhabens. Wir beraten und begleiten Sie dabei.

Ablauf des Vertiefungsmodul:

Zu Beginn des Vertiefungsmoduls findet eine eintägige Kick-Off-Veranstaltung (8 AE) statt, die den Auftakt in die Phase des lehrprojektbezogenen Selbststudiums und die Entwicklungsarbeit markiert. In der Kick-Off-Veranstaltung stellen die Teilnehmenden ihre Lehre und damit zusammenhängende Probleme oder Entwicklungsvorhaben vor, die im Rahmen des Projekts bearbeitet werden sollen. Der Abschlussworkshop (4 AE) dient dazu, die durchgeführten Lehrprojekte zu präsentieren und zu reflektieren.

Die Teilnahme an beiden Workshops ist verpflichtend!

Mit einem Abschlussbericht zu Ihrem Vorhaben schließen Sie dieses Modul ab und erwerben somit das Gesamtzertifikat "Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule".

» Leitfaden für den Abschlussbericht herunterladen

Bitte beachten Sie!

Das Vertiefungsmodul kann erst nach Abschluss des Basis- und des Erweiterungsmoduls zertifiziert werden.

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5. Gibt es Pflichtveranstaltungen?

Ja!

Im Basismodul:

Im Basis-oder Erweiterungsmodul:

  • Es muss am Lehrcoaching oder an einer praxisbegleitenden Beratung (o.ä.) im Umfang von 16 AE teilgenommen werden. Im Basismodul ist dieser Baustein in der Veranstaltung "Hochschuldidaktische Grundlagen für Lehrende" enthalten. Nur bei Nicht-Belegung dieser Veranstaltung muss die praxisbegleitende Beratung extra belegt werden.

Im Erweiterungsmodul:

  • Das Thema "Prüfen und Bewerten" muss im Umfang von 16 AE absolviert werden. Zu diesem Thema wird auch der Reflexionsbericht zum Abschluss des Erweiterungsmoduls geschrieben.

Im Vertiefungsmodul:

  • Es muss am Auftakt- und Abschlussworkshop teilgenommen werden (8 und 4 AE).

Insgesamt müssen folgende Themenbereiche in einem bestimmten Umfang belegt werden:

  • Lehren und Lernen: 60 Arbeitseinheiten (AE)
  • Prüfen und Bewerten: 16 Arbeitseinheiten (AE)
  • Evaluation und Feedback: 8 Arbeitseinheiten (AE)

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6. Kann die Teilnahme an hochschuldidaktischen Veranstaltungen anderer Hochschulen angerechnet werden?

Das Qualifizierungsprogramm wurde in Zusammenarbeit mit dem "Netzwerk Hochschuldidaktik NRW" entwickelt, in dem sich die hochschuldidaktischen Zentren und Arbeitskreise einiger Universitäten, u.a. auch das Zentrum für HochschulBildung der Technischen Universität Dortmund, zusammengeschlossen haben. Das Netzwerk hat ein gemeinsames Rahmenkonzept für hochschuldidaktische Qualifizierungsprogramme konzipiert, deren Ausgestaltung aber in den Verantwortungsbereich der einzelnen Zentren bzw. Arbeitskreise gelegt.

Alle Veranstaltungen werden an jeder Hochschule, die Mitglied im "Netzwerk Hochschuldidaktik NRW" ist, anerkannt.

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7. Muss eine bestimmte Reihenfolge beim Besuch der Veranstaltungen eingehalten werden?

Alle Veranstaltungen können in beliebiger Reihenfolge besucht werden.

Das Basis- und das Erweiterungsmodul können parallel absolviert werden; das Vertiefungsmodul erst nach Abschluss von Basis- und Erweiterungsmodul.

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8. Muss ich mich sofort entscheiden, ob ich das Zertifikat machen möchte?

Nein, Sie können sich jederzeit entscheiden, das Zertifikatsprogramm zu absolvieren. Alle bis dahin erworbenen Teilnahmebescheinigungen werden selbstverständlich anerkannt.

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9. Wann kann ich mit dem Zertifikatsprogramm beginnen?

Der Einstieg in das Programm ist jederzeit möglich.

Ab der ersten Veranstaltung werden alle besuchten Workshops auf das Zertifikat angerechnet. Auch wenn Sie sich erst später dazu entscheiden, das Zertifikat zu machen: die bereits erfolgreich besuchten Veranstaltungen werden natürlich anerkannt.

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10. Welche Veranstaltungen muss ich denn nun konkret belegen?

Um die gezielte Auswahl von Veranstaltungen aus unserem Workshop-Angebot zu unterstützen, haben wir zwei Modullaufzettel entworfen, die die Pflicht- und Wahlpflichtelemente des Zertifikats abbilden.

  1. Der Modullaufzettel bei regulärer Belegung des Basismoduls (Version 1)
  2. Der Modullaufzettel bei alternativer Belegung des Basismoduls (Version 2)

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11. Wozu dienen die Modullaufzettel?

Die Modullaufzettel helfen Ihnen bei der Planung und eigenständigen Nachhaltung der belegten Lehrveranstaltungen.

Die Modullaufzettel ersetzen nicht die Teilnahmebescheinigungen der einzelnen Workshops.

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12. Wie lange dauert der Erwerb des Zertifikats?

Es gibt keine Zeitvorgaben, in welcher Zeit das Zertifikat erworben werden muss. Wir empfehlen allerdings, das Zertifikat innerhalb von vier Jahren abzuschließen.

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Kontakt

Katrin Stolz
Tel.: 0231 755-5536

Downloads:

Modullaufzettel

  1. Der Modullaufzettel bei regulärer Belegung des Basismoduls (Version 1)
  2. Der Modullaufzettel bei alternativer Belegung des Basismoduls (Version 2)

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